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Statuten

IWF Austria is a non-profit association under Austrian law. Here you will find the statutes of the association in German.

 

IWF – International Women’s Forum Austria, Gemeinnützige Vereinigung zur Förderung von Frauen in Führungspositionen

 

§1
Name, Sitz und Tätigkeitsbereich des Vereins

(1) Der Verein führt den Namen „IWF – International Women’s Forum Austria, gemeinnützige Vereinigung zur Förderung von Frauen in Führungspositionen (IWF Austria)“

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Wien und erstreckt seine Tätigkeit auf das gesamte Bundesgebiet

(3) Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§34 bis 47 der Bundesabgabenordnung

 

§2
Zweck des Vereins

(1) Der Verein „IWF Austria“, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist und in allen Belangen gemeinnützig iSd Bundesabgabenordnung ist, bezweckt die Förderung von Frauen in Führungspositionen.

 

§3
Mittel zur Verwirklichung des Vereinszwecks

(1) Ideelle Mittel:

a) Die Förderung und Entwicklung und Unterstützung von Frauen in Führungspositionen durch Stärkung der gemeinsamen Potenziale seiner Mitglieder;
b) Die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern sowie allen Wissenschaftszweigen und der Wirtschaft mit dem Ziel, nationale und internationale Kompetenzen aufzubauen.
c) Die Förderung und Umsetzung von Innovationen durch Bereitstellung von Problemlösungskapazitäten auf den Gebieten der Förderung von Frauen;- insbesondere im Sinne der Nachwuchsförderung und der Karrierewege
d) Die Erhöhung des gesellschaftlichen Stellenwertes von Frauen in Führungspositionen im Sinne einer nachhaltigen Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Österreichs
e) Abstimmung der Unternehmensstrategien von Vereinsmitgliedern unter Berücksichtigung nationaler Zielsetzungen und internationaler Rahmenbedingungen
f) Erstellung und Koordination von Arbeits- und Personalentwicklungsprogrammen, Ausbildungsinitiativen und Marketingkonzepten
g) Verbreitung des Vereinszwecks durch diverse Schrift- Bild- und Tonträger in Print-Form und/oder Online Form

(2) Aufbringung der finanziellen Mittel:

a) Mitgliedsbeiträge
b) Förderungen
c) Subventionen und sonstige Beihilfen öffentlicher und/oder privater Institutionen/Personen
d) Geld- und Sachspenden
e) Warenabgaben
f) Erträge aus Veranstaltungen
g) Werbung jeglicher Art
h) Sponsoring
i) Betrieb und Vermietung oder sonstiger Überlassung von Anlagen und Einrichtungen
j) Erteilung von Unterricht und Abhaltung von Kursen
k) Zins- und Wertpapiererträge
l) Erbschaften, Vermächtnisse und Schenkungen
m) Beteiligungserträge aus Unternehmen

 

§4
Mitgliedschaft

(1) Die Mitglieder des Vereins gliedern sich

a) Ordentliche Mitglieder – das sind natürliche Personen, die sich gem. § 7 (4) an der Vereinsarbeit beteiligen und vom Vorstand ausdrücklich als ordentliche Mitglieder anerkannt sind bzw. deren Status als solche aufrecht ist
b) Außerordentliche Mitglieder – das können natürliche wie auch juristische Personen sein, insbesondere Unternehmen und Institutionen, die sich mit Frauenförderung beschäftigen und/oder Frauen und Frauenförderung nach Maßgabe der Möglichkeiten unterstützen.
c) Korrespondierende Mitglieder – das sind natürliche Personen, die durch ihren Beruf und ihre soziale Stellung in der Lage sind, Anteil an der Förderung von Frauen in Österreich zu nehmen und diese unter Umständen auch durch Publikations- und Vortragstätigkeit im Sinne des Vereinszwecks zu unterstützen
d) Ehrenmitglieder – das sind Personen, die sich um den Verein und seine Ziele besondere Verdienste erworben haben.

(2) Über Höhe und Modus von Mitgliedsbeiträgen entscheidet der Vorstand innerhalb von zwei Wochen nach der jährlichen Generalversammlung

 

§ 5
Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen sein.

(2) Über die Aufnahme von Mitgliedern gem. § 4 (1) entscheidet der Vorstand. Eine Aufnahme von Mitgliedern bedarf

a) gemäß § 4 (1) a der einstimmigen Zustimmung der von den ordentlichen Mitgliedern nominierten Vorstandsmitglieder,
b) gemäß § 4 (1) b der Zustimmung der Zweidrittelmehrheit der von ordentlichen Mitgliedern dem. § 4 (1) a und b nominierten Vorstandsmitglieder,
c) gemäß § 4 (1) c der einfachen Mehrheit aller Vorstandsmitglieder,
d) gemäß § 4 (1) d der einfachen Mehrheit aller Vorstandsmitglieder.

(3) Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.

 

§ 6
Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod (bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtspersönlichkeit), durch freiwilligen Austritt oder durch Ausschluss.

(2) Der freiwillige Austritt ist für das folgende Kalenderjahr dem Vorstand bis spätestens 30. September des laufenden Jahres schriftlich bekannt zugeben.

(3) Ein Mitglied kann wegen grober Verletzung der Mitgliedspflichten aus dem Verein ausgeschlossen werden. Für einen solchen Beschluss ist § 5 (2) sinngemäß anzuwenden. Die vom betroffenen Mitglied nominierten Vorstandsmitglieder sind jedenfalls von der Abstimmung ausgeschlossen. Gegen den Ausschluss ist die Berufung in der Generalversammlung zu Handen des/der Vorstandsvorsitzenden (zukünftig Präsidentin genannt) innerhalb von 14 Tagen ab Erhalt der schriftlichen Mitteilung über den Ausschluss zulässig. Bis zur Entscheidung des Generalversammlung ruhen die Mitgliedsrechte des betroffenen Mitglieds.

(4) Wenn das Mitglied trotz zweimaliger Mahnung jeweils unter Setzung einer 14-tägigen Nachfrist mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrags in der Höhe von mindestens einem Jahresmitgliedsbeitrag im Rückstand ist, ist es auf Vorstandsbeschluss von der Liste der Mitglieder zu streichen. In besonderen berücksichtigungswürdigen Fällen kann der Vorstand eine weitere Nachfrist gewähren. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt trotz Streichung aufrecht.

(5) Ordentliche Mitglieder, die sich nicht mehr gem. § 7 (4) an der Vereinsarbeit beteiligen, können vom Vorstand auf den Status von außerordentlichen Mitgliedern umgestuft werden. Die Umstufung ist gem. § 5 (2) b zu beschließen und sie darf die laufende Vereinstätigkeit nicht beeinträchtigen.

 

§ 7
Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins im Rahmen der Geschäftsordnung zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung steht allen ordentlichen und außerordentlichen (pro Mitgliedschaft ein Stimmrecht) Mitgliedern zu

(2) Die Mitglieder haben das Recht, im Rahmen der Generalversammlung über die Tätigkeit und die finanzielle Gebarung des Vereins informiert zu werden. Wenn mind. Ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information binnen vier Wochen zu geben. Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss zu informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung, sind die Rechnungsprüfer einzubinden.

(3) Die Mitglieder haben die Pflicht, die Interessen des Vereins nach besten Kräften zu fördern und vereinsschädigende Aktivitäten zu unterlassen. Weiters haben sie die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten sowie die festgesetzten Mitgliedsbeiträge zu leisten, Ehrenmitglieder sind von der Zahlung der Mitgliedsbeiträge befreit.

(4) Die Mitglieder sind im Besonderen dazu verpflichtet, den administrativen, organisatorischen und konzeptionellen Vereinstätigkeiten mit der gebotenen Regelmäßigkeit nachzukommen.

(5) Der Verein haftet seinen Mitgliedern für Schädigungen aus der Teilnahme an Veranstaltungen des Vereins nur bei grob fahrlässigem Verhalten seiner Repräsentanten und nur subsidiär für diese.

 

§ 8
Organe des Vereins

(1) Die Generalversammlung

(2) Der Vorstand

(3) Die Rechnungsprüfer

(4) Der Beirat

(5) Das Schiedsgericht

 

§ 9
Die Generalversammlung

(1) Die Generalversammlung ist die Mitgliederversammlung im Sinn des Vereinsgesetzes 2002. Die ordentliche Generalversammlung findet in den ersten sechs Monaten eines jeden Kalenderjahres statt.

(2) Eine außerordentliche Generalversammlung hat über Beschluss des Vorstandes oder der ordentlichen Generalversammlung, auf schriftlichen Antrag von mind. Einem Zehntel der Mitglieder, oder auf Verlangen der RechnungsprüferInnen (§21 Abs 5, 1. Satz VerG 2002), auf Beschluss der RechnungsprüferInnen (§21 Abs 5, 2. Satz VerG 2002) oder auf Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators binnen vier Wochen stattzufinden.

(3) Alle Mitglieder sind berechtigt, an Generalversammlungen teilzunehmen. Ordentliche und außerordentliche Mitglieder haben je eine Stimme. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die den Mitgliedsbeitrag für das laufende Kalenderjahr ordnungsgemäß bezahlt haben. Bei Angelegenheiten des § 10 Abs 1 der Statuten haben nur ordentliche Mitglieder je eine Stimme. Juristische Personen werden durch einen organschaftlichen Vertreter oder einen Bevollmächtigten, der die Vollmacht schriftlich nachzuweisen hat, vertreten. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied ist im Wege der Bevollmächtigung möglich.

(4) Sowohl die ordentliche als auch eine außerordentliche Generalversammlung wird von der Präsidentin, die auch den Vorsitz führt, einberufen. Im Falle der Verhinderung der Präsidentin leitet deren Stellvertreterin (Vizepräsidentin) bei deren Verhinderung die 2. Vizepräsidentin und bei deren Verhinderung das an Jahren älteste Vorstandsmitglied die Versammlung.

(5) Die Mitglieder müssen mindestens zwei Wochen vor dem anberaumten Termin schriftlich über Ort, Zeit und Tagesordnung der Veranstaltung informiert werden. Anträge zur Tagesordnung müssen spätestens acht Tage vor dem Termin schriftlich beim Vorstand einlangen.

(6) Gültige Beschlüsse, ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung, können nur zur Tagesordnung gefasst werden.

(7) Die Generalversammlung ist beschlussfähig, wenn die ordentlichen Mitglieder vollzählig und die außerordentlichen Mitglieder mindestens zur Hälfte vertreten sind. Ist die Generalversammlung zur festgesetzten Stunde nicht beschlussfähig, so beginnt sie 30 Minuten später und ist jedenfalls beschlussfähig.

(8) Die Generalversammlung entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme der Präsidentin den Ausschlag, Beschlüsse über Statutenänderungen, über die Auflösung des Vereins, sowie die Festlegung der Zahl und die Wahl der Vorstandsmitglieder bedürfen der Dreiviertelmehrheit.

(9) An der Generalversammlung können über Vorschlag des Vorstands die Geschäftsführung und weitere beratende Personen teilnehmen.

 

§ 10
Aufgaben der Generalversammlung

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

(1) Entgegenahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses

(2) Entlastung des Vorstands und der Geschäftsführung

(3) Beschlussfassung über den Jahresvoranschlag

(4) Bestellung und Enthebung des gesamten Vorstands oder einzelner Vorstandsmitglieder sowie der Rechnungsprüfer

(5) Festlegung der Zahl sowie Wahl der Vorstandsmitglieder

(6) Entscheidung über Berufungen gegen den Ausschluss von der Mitgliedschaft

(7) Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins

(8) Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfer und verein

(9) Ehrenmitglieder können auf Vorschlag des Vorstands von der Generalversammlung ernannt werden

(10) Beratung und Beschlussfassung über sonstige Tagesordnungspunkte

 

§ 11
Der Vorstand

(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus der von der Generalversammlung gem. § 10 Z. 5 festgelegten Anzahl an Mitgliedern, mindestens jedoch aus der Präsidentin, der 1. Vizepräsidentin, der 2. Vizepräsidentin, der Kassiererin und der Schriftführerin.

(2) Die Mitglieder des Vorstands werden von der Generalversammlung gewählt.

(3) Der Vorstand wählt aus seiner Mitte eine Vorsitzende (=Präsidentin), deren 1. Stellvertreterin (= 1. Vizepräsidentin), deren 2. Stellvertreterin (= 2. Vizepräsidentin), eine Kassiererin, eine Schriftführerin, sowie bei entsprechender Zahl der Vorstandsmitglieder eine Kassierstellvertreterin und eine Schriftführerstellvertreterin. Die Kassiererin ist für die Verwaltung des Vereinsvermögens und zur Buchführung verpflichtet. Der Schriftführerin obliegt die Protokollführung im Vorstand und in der Generalversammlung, im Verhinderungsfall wird sie von einem Vorstandsmitglied vertreten. Die Kassiererin wird im Verhinderungsfall von der 1. Vizepräsidentin vertreten.

(4) Der Vorstand hat das Recht, bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds an dessen Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu nachträglich die Zustimmung der Generalversammlung einzuholen ist.

(5) Die Funktionsdauer des Vorstands beträgt zwei Jahre. Auf jeden Fall währt sie bis zur Wahl eines neuen Vorstands.

(6) Der Vorstand wird von der Präsidentin mindestens sieben Tage vor dem Termin unter Angabe der Tagesordnung einberufen und ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder ordnungsgemäß eingeladen wurden und mindestens die Hälfte anwesend ist.

(7) Den Vorsitz führt die Präsidentin oder bei deren Verhinderung die 1. Vizepräsidentin oder bei deren Verhinderung die 2. Vizepräsidentin. Sind alle Präsidentinnen verhindert obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten Vorstandsmitglied.

(8) Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme der Präsidentin den Ausschlag.

(9) Eine schriftliche Beschlussfassung im Umlaufverfahren ist zulässig, wenn alle Mitglieder des Vorstands dem beabsichtigten Vorhaben zustimmen.

(10) Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung oder Rücktritt.

(11) Die Generalversammlung kann mit Zweidrittelmehrheit den gesamten Vorstand oder einzelne Mitglieder von ihrer Funktion entheben.

(12) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den gesamten Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten.

(13) Der Vorstand kann korrespondierende und Ehrenmitglieder sowie Gäste einladen, an Vorstandssitzungen teilzunehmen. Diesen kann von der Präsidentin das Wort erteilt werden, Stimmrechte stehen ihnen nicht zu.

(14) Fällt der gesamte Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder unvorhersehbare lange Zeit aus, so haben die Rechnungsprüfer unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat. In einem solchen Fall ist der Wahlvorschlag für den Vorstand von der Generalversammlung zu erarbeiten.

 

§ 12
Aufgaben des Vorstands

(1) Der Vorstand leitet den Verein. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind

(2) In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
a) Aufnahme, Umstufung, Ausschluss und Streichung von Vereinsmitgliedern
b) Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses
c) Vorbereitung und Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlung
d) Ausarbeitung einer allfälligen Geschäftsordnung
e) Verwaltung des vereinsvermögen Beschlussfassung über größere Aufwendungen im Sinne der Geschäftsordnung
f) Beschlussfassung über die Errichtung und Auflösung von Anstellungsverträgen mit dem Verein, insbesondere die Geschäftsführung betreffend
g) Berufungen in den und Abberufungen aus dem Beirat

(3) Die Präsidentin führt die laufenden Geschäfte des Vereins sowie den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand. Alle rechtsverbindlichen Schriftstücke werden von der Präsidentin des Vorstands bzw. im Fall der Verhinderung von der Vizepräsidentin und der Schriftführerin gezeichnet. Im Falle der Verhinderung der Schriftführerin kann auch eine Vizepräsidentin zusammen mit der Präsidentin zeichnen, wie das überhaupt die Präsidentin und ihre Vizepräsidentinnen in allen Fällen mit Ausnahme von Geldangelegenheiten tun können.
In Geldangelegenheiten zeichnet die Präsidentin (im Verhinderungsfall eine Vizepräsidentin) ausschließlich mit der Kassiererin oder bei Verhinderung der Kassiererin wird diese von der 1. Vizepräsidentin vertreten.
Für alle Geschäftstätigkeiten gilt ausdrücklich das Vieraugenprinzip. Geldmittel des Vereins können auch nur nach diesem Prinzip freigegeben werden.

(4) Bei Gefahr im Verzug ist die Präsidentin berechtigt, Angelegenheiten die in den Wirkungsbereich des Vorstands oder auch der Generalversammlung fallen, zu regeln. In diesem Fall ist die nachträgliche Zustimmung des Vereinsorgans einzuholen. Für den Fall dass die Präsidentin sämtlich oben angeführte Angelegenheiten aus welchen Gründen auch immer nicht wahrnehmen kann bzw. keine Präsidentin gewählt ist, übt die Vizepräsidentin bzw. bei deren Verhinderung die 2. Vizepräsidentin, sollte keine der Präsidentinnen die oben angeführten Angelegenheiten wahrnehmen können bzw. keine gewählt sein, hat das an Jahren älteste Mitglied diese Angelegenheiten zu regeln. (analog § 11 Abs. 7)

(5) Wenn Vorstandsmitglieder mit Arbeiten betraut werden, die über ihre Vereinsfunktion hinausgehen, hat dies mittels entgeltlichem zivilrechtlichen Vertrag unter Einhaltung der Schriftform zu geschehen. Die betroffenen Vorstandsmitglieder sind bei diesbezüglichen Beschlussfassungen im Vorstand nicht stimmberechtigt.

 

§ 13
Beirat

(1) Der Beirat ist ein beratendes Gremium des Vorstands. Dem Beirat gehören Personen an, deren fachliche Erfahrung für die Vereinsmitglieder von Nutzen ist. Der Beirat kann Empfehlungen aussprechen

(2) Die Berufung in den Beirat und die Abberufung aus dem Beirat erfolgt durch den Vorstand

(3) Die Bestimmungen des § 11 Abs. 6-9 sind sinngemäß anzuwenden

 

§14
Die RechnungsprüferInnen

(1) Die Generalversammlung wählt für die Funktionsdauer des Vorstandes zwei RechnungsprüferInnen

(2) Den RechnungsprüfernInnen obliegen die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie haben der Generalversammlung über das Überprüfungsergebnis zu berichten

(3) Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer sinngemäß die Bestimmungen des § 11 (4), (11) und (13)

 

§ 15
Das Schiedsgericht

(1) Das Schiedsgericht ist eine Schlichtungsstelle gemäß VerG 2002. Das vereinsinterne Schiedsgericht ist zur Schlichtung aller aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten vor Anrufung der ordentlichen Gerichte zuständig

(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei Vorstandsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes, ordentliches Mitglied, zum Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.

(3) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidungen bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

 

§ 16
Die Generalsekretärin

(1) Der Vorstand kann mit einfacher Stimmenmehrheit eine Generalsekretärin bestellen und/oder abbestellen.

(2) Sofern eine Generalsekretärin bestellt ist, ist sie ein ausführendes Organ des Vorstandes.

(3) Die Generalsekretärin kann den Verein nach Außen repräsentieren. Ihr kann vom Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit die Führung der laufenden Geschäfte übertragen werden. Diesfalls ist die Generalsekretärin für die ihr übertragenen Agenden zeichnungsberechtigt. Sofern eine solche Übertragung nicht stattfindet, führt der Vorstand auch die laufenden Geschäfte mit Maßgabe des ³ 12 (3) dieser Statuten. Der Generalsekretärin kommen diesfalls nur repräsentative Aufgaben zu.

(4) Die Generalsekretärin ist zu Vorstandssitzungen einzuladen. Sie nimmt an den Vorstandssitzungen in beratender Funktion teil. Ihr kommt kein Stimmrecht zu.

(5) Mit der Generalsekretärin kann ein zivilrechtlicher Vertrag abgeschlossen werden, der ihre Rechte und Pflichten gegenüber dem Verein regelt. Die Generalsekretärin hat keinen Anspruch darauf, dass ein Vertrag mit ihr abgeschlossen wird.

 

§ 17
Auflösung des Vereins

(1) Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung (Schlussversammlung) und nur mit Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

(2) Die Schlussversammlung hat einen Liquidator zu bestellen und darüber zu beschließen, welchen Rechtsträger, der im Sinne der §§ 34 ff. der Bundesabgabenordnung (BAO) gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke verfolgt, das verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen ist.

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